Hier können Sie Einsicht nehmen in die Jahresrechnung 2011 und das Budget 2012.

Vorwort des Schulratspräsidenten

Liebe Eltern, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
 
Wissen kann kommuniziert werden, Können muss geübt werden und ein Könner wird wer liebt was er tut.
 
Bei so mancher Begebenheit wird mir bewusst, dass wir heute offensichtlich unterwegs zu einer Wissensgesellschaft sind. Anstrengungen die Maturaquote zu erhöhen, der schleichende Abbau von handwerklich- gestalterischen Fächern zeigen deutlich, dass sich die Volksschule immer noch am akademischen Bildungsweg orientiert. Statistisch belegt haben immer mehr Jugendliche einen Hochschulabschluss als Erstausbildung. Sogar an Hochschulen für Kunst und Gestaltung wird der Werkstattarbeit, dem Tun und Üben vermehrt die Zeit gestohlen.
 
Wir wissen von Vielem wie man es theoretisch machen müsste, aber umsetzen, das ist eine andere Sache. Bei der Umsetzung oder Anwendung von Wissen fehlt uns oft das Können oder eben das Handwerk zur Umsetzung. Was nützt einem Kind das Wissen wie eine Violine gespielt wird wenn es keine Zeit haben kann zu üben? Es wird sie trotz Wissen nie spielen können. Es ist doch eigentlich überall so, beim Bodenleger, Maler, Bauern, Schüler und Banker – Wissen allein reicht nicht, es gehört Können dazu und können bedingt üben. Und üben fällt schwer, wenn man etwas nicht gerne tut.
 
Als Schule ist es unser Auftrag Wissen zu vermitteln. Trotz zunehmendem Fächerkatalog und steigenden Anforderungen der Gesellschaft an die Schule sollen die Schüler Tun und Üben können. Nur so kann schliesslichdas Können zum Wissen dazu kommen. Auch sind aus meiner Sicht Fächer ausserhalb der Promotionsfächer Sprache und Mathematik genauso wichtig fürs Leben und auch da ist Zeit zur Wiederholung, zum Tun nötig.
Soll der akademische Bildungsweg das primäre Ziel sein?
 
Liebe Eltern, haben sie Sie den Mut auf die inneren Wünsche und Talente Ihrer Kinder zu horchen, es ist richtig was aus Ihrem Kind wird wenn es liebt was es tut.
 
Herzlichen Dank für Ihre Sorge um Ihre Kinder und Ihr Zusammenwirken mit uns für ihre Kinder.
 
 
Christoph Friedrich, Schulratspräsident